Einträge von Falk Bege

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Destination Innenstadt – Die systemische Relevanz des Radverkehrs für die Verkehrs- & Stadtplanung

Die AGFK Bayern freut sich ihre neue umfassende Publikation „Destination Innenstadt – Die systemische Relevanz des Radverkehrs für die Verkehrs- & Stadtplanung“ vorstellen zu dürfen. Auf über 50 Seiten werden Schwerpunkte wie der Aufbruch zur innerstädtischen Mobilitätswende, Push & Pull Faktoren für einen echten Mobilitätswandel sowie das strategische Planungsmarketing innerhalb einer Kommune beleuchtet.

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“Wohin des Weges? Neue Mobilität als eine Agenda des Wandels”

Ein Beitrag von Weert Canzler und Andreas Knie in der neuen WSI-Mitteilungen.
Ende März hat das Bundesverfassungsgericht einen historischen Beschluss gefällt. Die Bundesregierung wurde angewiesen, Teile des Klimaschutzgesetzes zu präzisieren und zu verschärfen. In der Begründung verweist das Gericht auf die bedrohten Freiheitsrechte künftiger Generationen.

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Der öffentliche Verkehr hat den Kontakt zu den Fahrgästen verloren

Kurswechsel: So gelingt die Verkehrswende (9): Vor allem in den Städten ist in Corona-Zeiten der Anteil der täglichen Wege eingebrochen, die mit Bus oder Bahn zurückgelegt werden. Die Gründe liegen aber tiefer: Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) steckt in einer strukturellen Krise, die von der Pandemie schonungslos offengelegt wird.

Plattform, mach mich mobil!

Der Boom um die Entstehung von Mobilitätsplattformen ist auch 12 Jahre nach dem Start von Uber und Co. ungebrochen. Autohersteller wie Volkswagen senden mit Moia, einem Ride-Hailing Dienst, die gleichen Signale wie der klassische Vermieter Sixt: Eigentum und Nutzung sind nicht mehr eins, sondern viele. NutzerInnen können beispielsweise innerhalb der Plattform-App Jelbi, einem Angebot der Berliner Verkehrsbetriebe, zwischen Car-Sharing, Ride-Hailing und traditionellem Taxi wählen. Und oben drauf gibt es noch alle öffentlichen Verkehrsmittel und sogar Bike-Sharing sowie E-Scooter zur Auswahl. Wird also alles mit allem in einer App verknüpft und direkt buchbar?

Die Verkehrswende aus kommunaler Sicht

Gerade in den Kommunen wird die Verkehrswende nicht nur mit Klimaschutz begründet. Sie zahlt auch auf wichtige politische Ziele zur Schaffung lebenswerter Städte und Gemeinden ein. Die kommunalen Gebietskörperschaften sind insofern die zentralen Orte des Wandels dort – im Alltagsleben der Menschen – wird der Wandel sichtbar. Insbesondere die Verwaltungen stehen vor der entscheidenden Aufgabe, die erforderlichen Veränderungen zu implementieren und zwar so, dass sie nachhaltig wirken. Dies stößt aber vielerorts auf noch erhebliche Hindernisse ganz unterschiedlicher Art, von rechtlichen Restriktionen über politische Zögerlichkeit und fehlende gesellschaftliche Akzeptanz (bzw. unrealistischen Erwartungshaltungen) bis zu mangelndem Mut der Verantwortlichen, Innovation zu wagen.

Veranstaltung: #DBUdigital Online-Salon: Mobilität – Impulse und Umsetzungspraxis für eine nachhaltige, kommunale Verkehrswende

Im #DBUdigital Online-Salon „Impulse und Umsetzungspraxis für eine nachhaltige, kommunale Verkehrswende“ am Dienstag, 18. Mai 2021 von 16:30 bis 18:00 Uhr geht es aus dem Blickwinkel von Wissenschaft und kommunaler Praxis u. a. darum, wie sich ganzheitliche Verkehrswendekonzepte umsetzen lassen, wo Kommunen Unterstützung benötigen, welche Rolle formale Vorgaben spielen, was gelungene Umsetzungsbeispiele ausmacht und warum die Coronapandemie möglicherweise ein „Changemaker“ für die Verkehrswende ist.

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Deutschland wird Fahrradland – es geht weiter!

Webinar: Montag, 19. April 2021. Veranstalter: Fahrradakademie – Vernetzung, Fortbildung und Informationen für Kommunen. Mit bis zu 45 Mio. Euro unterstützt der Bund die Länder und Kommunen in den Bereichen Infrastruktur, Marketing und Digitalisierung für das Radnetz Deutschland und trägt damit zu einer nachhaltigen Gestaltung einer umwelt- und menschengerechten Mobilität und des Radtourismus bei.

Mobility-as-a-Service

Die Hoffnung ist groß, dass digitale, multimodale Mobilitätsplattformen ein wesentlicher Baustein der Verkehrswende werden. Mobility-as-a-Service (MaaS) als kundenzentriertes Produkt-Service System soll den Wandel hin zu einem nachhaltigeren Verkehrssystem beschleunigen. Längst ist MaaS zu einem schillernden Schlagwort mit unterschiedlichsten Nuancen geworden. Kern des Begriffs ist letztlich die Integration aller öffentlichen, geteilten und gepoolten Mobilitätsoptionen, gebündelt auf einer IT-Plattform zum individuellen Nutzen des Kunden.

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Das lange Aus fürs Verbrenner-Auto

Kurswechsel: So gelingt die Verkehrswende (8) von Jörg Staude. Welche Zukunft hat der Verbrennungsmotor? Das fragen sich viele, die irgendwie mit dem Verkehr zu tun haben. Nur der jüngste Autogipfel gestern Abend im Kanzleramt nicht. Dabei gibt es für einen klimafreundlichen Autoverkehr sogar noch ein größeres Problem.

Warum wir autofreie Städte brauchen: Eine Begründung der Initiative „Volksentscheid Berlin Autofrei“

Autofreie Städte sind ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Zukunft – die Begründung liefert der folgende Text. Dieser ist ein Auszug aus dem Gesetzesentwurf der Initiative „Volksentscheid Berlin autofrei“ zur „gemeinwohlorientierten Straßennutzung“. Der Entwurf wurde am 18. Februar 2021 zur Kostenschätzung bei der Senatsverwaltung für Inneres eingereicht und zielt darauf ab, den Autoverkehr innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings weitgehend zu reduzieren.

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Corona wird zum Einschnitt für Dienstreisen

Weniger Dienstreisen und mehr Telekonferenzen – was für etliche Erwerbstätige Teil des Berufs war, findet derzeit kaum noch statt. Auf Geschäftsreisen – ob per Bahn oder mit dem Flugzeug – soll während der Pandemie weitgehend verzichtet werden. Das ist auch beim Bundesverkehrsministerium so. Aufgrund der Sars-CoV-2-Pandemie seien alle nicht zwingend erforderlichen Dienstreisen zu unterlassen, heißt es auf Anfrage beim Ministerium. Derzeit würden verschiedene technische Systeme für Videokonferenzen zur Kooperation genutzt.

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Drehmomente

Ein Gastbeitrag von Raimund Nowak auf www.energie-klimaschutz.de, 17. Februar 2021. Am 1.1.2020 zählte das Kraftfahrtbundesamt für Deutschland rund sechs Millionen mehr PKWs als zu Beginn des Jahrzehnts. Von rund 47 Millionen Fahrzeugen fuhren rund 137.000 mit Strom. In Deutschland rechnet man auch die 102.000 Plug-In- Hybride zu den Elektroautos. Das Jahrzehnt, das den Umstieg in die Elektromobilität einläuten sollte, endete mit einem historischen Höchststand an PKW mit Verbrennungsmotoren.

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Mehr Mobilität für alle mit weniger Fahrzeugen

Ein Gastbeitrag von Andreas Knie auf klimareporter.de, 17. Februar 2021. Zum Ende der Regierungskoalition nimmt die Verkehrspolitik doch noch Fahrt auf. Während die Reform der Personenbeförderung im Klein-Klein verharrt, könnte die Verordnung zum automatischen Fahren ein großer Wurf werden. Das Jahr 2021 begann mit zwei verkehrspolitischen Gesetzesinitiativen, die kaum noch zu erwarten waren. Das Kabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf zum autonomen Fahren, der in die Ressortabstimmung geht.

Next Generation Ridepooling

Cities and rural areas are facing very different mobility challenges in times of climate crisis, political targets for providing public services, and demands for participation. The idea is the five-minute city, i.e. a city in which everything that fulfills our daily needs is within a five-minute reach. This old approach is becoming a very strong vision again, and is currently driving more and more cities. But how do we reclaim the city for people without losing the comfort of private mobility? How do we empower suburban and rural areas to be attractive without personal cars?

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Mobilität neu gedacht

… erst kamen die Herrenfahrer, dann folgten die Selbstfahrer und zukünftig sind es die Automatenfahrer!

Im Frühjahr 1931 eröffneten in Berlin die „Kant-Garagen“ als ein neuer „Palast der Automobile“. Es handelte sich dabei nicht um ein Parkhaus, sondern um eine Art Hochgarage mit Tankstelle und vielerlei Serviceangeboten rund um das Automobil. Aber warum baut ein Investor in dieser Zeit eine solche Anlage mitten in der City?
Der Gastbeitrag von Andreas Knie ist im Original in der Mitgliederzeitung des wohnbund e.V erschienen.

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Veranstaltung: Mobilitätskongress SH (19.-27. Februar 2021)

Unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Dr. Buchholz hat sich der erste Mobilitätskongress SH (19.-27.Februar 2021) auf die Fahnen geschrieben, engagierte und interessierte Akteure aus ganz Schleswig-Holstein zu vernetzen: In verschiedenen Formate können Sie sich über Strategien und Pionierprojekte zur Verkehrswende austauschen, um so miteinander und voneinander zu lernen. Unter der Fragestellung „Wie können wir einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Verkehrswende in Schleswig-Holstein leisten“ stellen Referent*innen aus der Praxis gute Beispiele vor, die sich in fast jeder Kommune initiieren und umsetzen lassen. Anke Borcherding vom Verkehrswendebüro hält den Abschlussvortrag.

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Plädoyer für eine Beschaffungsinitiative für Elektroautos in Europa

Die Ankündigung des neuen US-Präsidenten, die rund 650.000 Fahrzeuge der Bundesbehörden durch Elektroautos zu ersetzen hat in der globalen Elektromobilitätsdiskussion für Aufsehen gesorgt. Zum einen hat Joe Biden die Förderung der Elektromobilität in den Kontext der Konjunkturbelebung gestellt. Ein Kontrast zu vielen Aussagen von Politikern in Europa, die den Umstieg auf Elektromobilität in Verbindung zu Arbeitsplatzverlusten kommunizieren. Nicht selten wird dabei die Erwartung geschürt, man würde durch den Verzicht auf den Bau von Elektrofahrzeugen Arbeitsplätze in der Industrie sichern. Das Gegenteil ist der Fall: die Standorte, die keine Elektroautos produzieren, werden mittelfristig gar keine Fahrzeuge mehr bauen.